Bargischow

Herzog Buguslaus IV schenkte 1285 der Stadt Anklam für die vielen guten Dienste, die die Stadt ihm erwiesen hatte, die Dörfer Pulsyn, Gelendyn, Woserowe und Barwezkowe. Das sind fast alle Dörfer des Kirchspiel Bargischow. Es fehlt nur Gnewezin, das schon seit 1276 den Zehnten an die Bürgerschaft von Tanglim gibt. Man kann annehmen, dass zu dieser Zeit nun Bargischow einen eigenen Pfarre bekam, zumal der Ostteil der Kirche, der immer für den Priester bestimmt war, noch Stilelemente des 13.Jahrhunderts aufweist. Im 30jährigen Krieg wurde Dorf und Kirche zerstört. Letztere konnte erst Pastor Mandersen (1681-1701) wieder aufbauen, wobei ihm der Küster Jochim Griese so tatkräftig half, dass man ihm zum Dank ein Grab in der Kirche gewährte. Vor gut einhundert Jahren erfuhr die Kirche dann erneut eine gründliche Wiederherstellung, neue Fenster, ein neues Gestühl und eine Orgel wurde angeschafft. Am 19.12.1877 war die festliche Wiedereinweihung

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