Leopoldshagen

Unter der Regierung Friedrich II von Preußen legte auch die Stadt Anklam Kolonistendörfer an: 1749 auf der Feldmark des ehemaligen Dorfes Grünberg ein Dorf mit 30 Vollbauern, das 1751 nach dem General Leopold Ton Dessau Leopoldshagen genannt wurde, und ebenfalls 1749 in der ehemaligen Schwalkenheide, einem Eichenwald, ein kleineres Dorf für 12 Halbbauern, das Kalckstein nach dem gleichnamigen General genennt wurde, außerdem entstand 1752 Neu-Kosenow. Kirchlich betreut wurden die neuen Dörfer zunächst von Ducherow und
Bargischow, bis 1763 der Rat der Stadt mit Genehmigung der Kgl. Kriegs- und Domänen-kammer und des Konsistoriums eine Pfarrstelle in Leopoldshagen errichtete für die Orte Leo-poldshagen, Kalckstein und Kuhlerort. Der Kirchbau aber begann schon 1754, so dass die Einweihung am 12. Oktober 1755 sein konnte. Der schöne schlichte Fachwerkbau ist eine Zierde des Ortes .Der Entwurf des Land-baumeisters meinte allerdings eine noch größere und prächtigere Kirche. Eine Orgel bekam die Kirche 1871. Die letzte Renovierung war 1966.
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