Liepen

1222 schenkte die Herzogin lngardis den Ort dem Kloster Stolpe. Man kann annehmen, daß die Mönche bald danach den Westteil der Kirche errichteten, der aus Feldsteinen erbaut wurde und noch heute ein romanisches Portal hat. Als deutsche Bauernangesetzt wurden und der Ort Pfarrsitz wurde, erweiterte man die Kirche durch Priesterhaue und Sakristei unter Verwendung von rotem Backstein. 1307 wird in einer Urkunde Johannes ein Stedeholder den Kercheren genannt. Der jetzige Turm wurde erst im September 1887 eingeweiht, sein Vorgänger, 1706 erbaut aus Fachwerk, war durch Blitzschlag am 2. Mai 1884 abgebrannt. Die Orgel erbaute Grüneberg-Stettin 1879. Figuren eines mittelalterlichen Schnitz-altares sind ein besonderer Schatz der Kirche.
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