Wusseken

Die Kirche in Wusseken, in der Matrikel das "große Gotteshaus" genannt, wird 1243 er-baut und Adalbert und Georg geweiht, also auch noch dem Slawenapostel geweiht, dem Otto von Bamberg in Stettin und Wollin schon Kirchen geweiht hatte. Später aller-dings führt sie nur noch den Namen der Maria wie es das alte Kirchensiegel tut. Der Ostteil mit seinem sauberen Quadermauerwerk stammt noch aus dieser Zeit.

1636 mußte der Pfarrer Sasse nach Anklam fliehen, wo er am 5. September 1638 mit Frau und Kindern von der Pest dahingerafft wurde. Im Schwedisch-polnisch-branden-burgischen Krieg 1655-1660 erlitt Dorf und Kirche schweren schaden, 1659 fiel der Turm um. Von 1660 an war die Pfarre vakant und wurde von Putzar mitversorgt und schließlich mit Boldekow verbunden. Erst nach 1738 wird Wusseken wieder selbstständige Pfarre. Der Wiederaufbau der Kirche durch den Feldmarschall Kurt Christoph v. Schwerin kommt einem Neubau als barocke Saalkirche gleich (1742). Nach dem Brand im Jahre 1968 ist die Kirche leider noch nicht wieder restlos hergestellt.

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